Hirnsätze, Herzensbilder und der Tod.
Vielleicht bin ich auch schon tot.
Vielleicht ist das der Tod. Nichts tun. Nichts tun müssen. Zwangloses Sein. Wunschloses Sein. Keine Ziele, keine Bestrebungen haben.
Keine Schmerzen haben, alles Wissen.
Was ist der Tod? Soll man davor Angst haben?
Was ist Angst?
Was ist sich fragen? Was ist wissen?
Was bringt Wissen?
Vielleicht bin schon Tod, oder ich bin im Sterben und mein Gehirn fragt mich alle Fragen der Welt. Vielleicht ist der Tod eine Endlosschleife von einer Fragestellung.
Wenn man als Toter weiter leben dürfte, wäre man dann noch Tod?
Warum sollte man dann nicht nach etwas weiter streben wollen, wenn man schon tot ist?
Und wenn man als Lebender nicht nach etwas strebt, ist dies der Tod?
Was wollte ich eigentlich Wissen?
Ich warte eigentlich darauf, dass ich aufwache und zu leben anfange, damit mein beschissenes Gehirn auf dem Kissen mir keine Fragen mehr stellt.
Wer sagt ihm eigentlich, dass er mir Fragen stellen soll? Warum schweigt er einfach nicht.
Wird er schweigen, wenn ich sterbe, oder hatte ich nicht schon gesagt, dass die Fragerei der Zustand des Totseins sein könnte, bzw. war (ist).
Warum will ich denn eigentlich Leben, wenn mein Sein nichts anderes ist, als in einer Zelle zu existieren und darin nicht zu tun, außer zu sein und dieses Sein mit Fragereien, Tag- und Nachträumen zu füllen und die Menge und Gesellschaft fremder Körper zu meiden. Was für ein tolles Leben – Ich könnte genauso gut eine Rose oder ein Kaktus sein. So würde ich wenigstens jemanden mit meinem Tod eine Freude bereiten, indem ich für deren Entzückung dahinwelke oder ihnen zum Wasserspender werde, durch Zermatschung. Aber so, wem ist mein Sein von Nutzen.
Was ist der Sinn meines Seins?!
Muss es einen Sinn haben auf der Welt zu sein. Sind die fragen für Philosophen, oder sind dies die unbeantwortbaren Fragen des Lebens, an der so einige Köpfe zugrunden gegangen sind, weil sie es totgedacht haben. Sie hätten in der Zeit Leben können. Einfach leben.
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