Dienstag, 29. September 2009

Herzensbilder

Und ich weiß nicht mehr, welche Bilder von mir, aus dem Herzen steigen und welche Bilder wirkliche Körper sind, die ich anfassen kann.

Ihr Handeln und Reden unterscheidet sich in Kleinstem von den Anderen und ich bewege mich in beiden gleichermaßen verloren, doch spüre ich beizeiten, dass ich mich aufgehoben fühle in meinem Handeln, bei den Bildern, die aus meinem Herzen entsteigen. Dort bin ich Zuhause und fühle mich wohl. Wenn ich in den Gängen streife, ist mir so kalt und ich fühle mich verlassen. Mir ist, als sei ich ein Kind, der jetzt nicht mehr an der Hand des Vaters geführt wird und ich müsse ein Pelerin aus Eiskristallen tragen. Und ich merke nicht, dass ich mich immer öfters in mein Zimmer zurück ziehe und mich dort in die warmen Arme des Schlafes lege.

So weiß ich danach auch nicht mehr, wenn ich aufstehe, ob dies im Traum geschieht, oder ob ich aufgewacht aus dem Bett steige. Vielleicht hatte ich mich ja dann im Traum schlafen hingelegt.

Gekettet auf mein Bett, warte ich dann darauf, dass ich im Schlaf aufwache und zu leben anfange.

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