es zerreist mich inniglich
der Wunsch der Seele
ein Schrei
im Herzen.
und ich stelle mich Dumm
und weiß nicht warum.
Die Seele flüstert,
das Herz singt,
fürchte mich davor:
darf es nicht - ich darf es nicht.
Und die Seele schweigt nicht.
ich höre sie...
die Wahrheit.
und kann doch nicht -
ihr folgen.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Samstag, 17. Oktober 2009
sehne mich...
heute sehne ich mich nach einem Menschen...
suche diesmal keine Zuflucht in den Armen von Fremden.
warte.
schweife ab.
möchte mich selbst in den Armen halten, mir treu sein.
mich lieben.
suche einen wie mich, mit einer tiefen sehnsucht nach menschlichkeit...
suche diesmal keine Zuflucht in den Armen von Fremden.
warte.
schweife ab.
möchte mich selbst in den Armen halten, mir treu sein.
mich lieben.
suche einen wie mich, mit einer tiefen sehnsucht nach menschlichkeit...
Montag, 5. Oktober 2009
Lass mich ziehen
...ich kann es nicht:
den Alltag meistern.
Lass mich ziehen,
lass mich zieh'n.
ich kann nicht
den Alltag meistern.
den Alltag meistern.
Lass mich ziehen,
lass mich zieh'n.
ich kann nicht
den Alltag meistern.
Freitag, 2. Oktober 2009
Verlust
Nachts hat immer wieder ein Zahn geknackst. Ich fürchtete es bricht mir ab.Vielleicht hatte ich einen bösen Traum, vielleicht hab ich zu fest draufgebissen.
Heute früh im Bus. Spielte ich mit dem Zahn? Knackste es wieder? Als ich es kurz anfasste, hatte ich den angebrochenen Zahn in der Hand.
Es war gelb, braun... wirkte wie ein verhornter Zehennagel meiner Urgroßmutter... die Innenseite wirkte sogar wie Holz.
Mein Zahn, ein Stückchen organische Natur, das mir verlorengeht.
Ich verliere mich Stück für Stück.
Erst die Identität, dann den Körper.
Übrig bleibt nichts. Außer dieser Zeilen.
Aber warte, halt inne.
Hast du vergessen. Es gibt mich nicht. Ich bin erschaffen aus diesen Zeilen.
Nichts bleibt über, außer diesen Zeilen. Denn es gab nichts außer diesen Zeilen.
Vergiß das nicht.
Das nächste Mal erinnere ich Dich daran nicht.
Heute früh im Bus. Spielte ich mit dem Zahn? Knackste es wieder? Als ich es kurz anfasste, hatte ich den angebrochenen Zahn in der Hand.
Es war gelb, braun... wirkte wie ein verhornter Zehennagel meiner Urgroßmutter... die Innenseite wirkte sogar wie Holz.
Mein Zahn, ein Stückchen organische Natur, das mir verlorengeht.
Ich verliere mich Stück für Stück.
Erst die Identität, dann den Körper.
Übrig bleibt nichts. Außer dieser Zeilen.
Aber warte, halt inne.
Hast du vergessen. Es gibt mich nicht. Ich bin erschaffen aus diesen Zeilen.
Nichts bleibt über, außer diesen Zeilen. Denn es gab nichts außer diesen Zeilen.
Vergiß das nicht.
Das nächste Mal erinnere ich Dich daran nicht.
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Donnerstag, 1. Oktober 2009
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